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Genf: ACGO bei der GGE zu autonomen Waffensystemen

Ein ACGO-Team nahm vom 2. bis 6. März 2026 an der Verhandlungsrunde der CCW Group of Governmental Experts (GGE) on Lethal Autonomous Weapon Systems (LAWS) in Genf teil. Vor Ort setzte das Team einen geschlossenen Fragebogen zur systematischen Erfassung nationaler Positionen ein. Parallel beobachtete es die Verhandlungen zum aktuellen Rolling Text und zu möglichen Ergebnissen bis zum Ende des Mandats 2026.

Der Prozess in der GGE on LAWS liefert wertvolle empirische Daten für die Forschung von ACGO zu multilateralen Rüstungskontrollverhandlungen. Die Teilnahme ermöglichte zudem den Austausch mit verschiedenen Delegationen, insbesondere mit Vertreter:innen Deutschlands, Österreichs und der USA. Die Gespräche vertieften die Einblicke in aktuelle nationale Positionen und in mögliche Schnittstellen zwischen Forschung und politischer Praxis.

Die Verhandlungen der GGE on LAWS verdeutlichen die Komplexität und Langwierigkeit multilateraler Rüstungskontrollprozesse unter den Bedingungen technologischen Wandels. Mit Blick auf das Auslaufen des aktuellen GGE-Mandats Ende 2026 kommt der CCW-Überprüfungskonferenz im November 2026 besondere Bedeutung für die künftige institutionelle Ausgestaltung des Prozesses zu. Bis zur vorerst letzten Verhandlungsrunde im September 2026 müssen die GGE-Delegationen aus dem Rolling Text konkrete Ergebnisse herausarbeiten. Die Regulierung autonomer Waffensysteme bleibt damit ein zentraler Beobachtungsschwerpunkt der Forschungsgruppe.

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