Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Partnerinstitutionen der Japanologie

Die Japanologie der MLU arbeitet im Rahmen der Universitätspartnerschaft der Universitäten Halle und Leipzig eng mit der dortigen Japanologie (Leipziger Japanologie   ) zusammen.

Gegenwärtig bestehen mehrere Partnerschaftsabkommen mit japanischen Universitäten. Zum einen gibt es fünf Universitätsabkommen mit den Universitäten Waseda, Senshū, Musashi in Tokyo, mit der Dokkyō Universität in Sōka, Saitama und mit der Tsukuba Universität in Ibaraki. Darüber hinaus besteht Fakultätsabkommen mit der Graduate School of Arts and Sciences University of Tokyo. Die Partnerschaften sollen den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern der beteiligten Universitäten sowie gemeinsame Forschungsaktivitäten fördern. In der Regel können insgesamt pro Jahr bis zu sieben Studierende der Japanologie für ein Jahr an die Senshū, Waseda, Musashi, Dokkyō bzw. Tsukuba Universität gehen, um dort zu studieren. Es besteht die Möglichkeit zur Beantragung von Stipendien zur Finanzierung des Aufenthalts.

Verantwortliche Koordinatorin für die Abkommen mit den Universitäten Tokyo, Waseda, Senshū und Tskukuba ist Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost. Das Abkommen mit der Dokkyō Universität wurde von Prof. Dr. Ursula Hirschfeld (Sprechwissenschaften, DaF) initiiert, Ansprechpartnerin für Japanologen ist Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost. Für die Koordination bezüglich der Partnerschaft mit der Musashi Universität sind sowohl Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost als auch Prof. Dr. Christian Oberländer zuständig.

Waseda Universität

Waseda Universität

Waseda Universität

Senshū Universität

Senshū Universität

Senshū Universität

Tōkyō Universität

Tōkyō Universität

Tōkyō Universität

Tsukuba Universität

Tsukuba Universität

Tsukuba Universität

Dokkyo Universität

Dokkyo Universität

Dokkyo Universität

Universitätspartnerschaft mit der Tsukuba Universität

Unterzeichnung des Abkommens

Unterzeichnung des Abkommens

Unterzeichnung des Abkommens

Am 14.03.2012 unterzeichnete der Präsident der staatlichen Universität Tsukuba    im Beisein von Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost einen Kooperationesvertrag zwischen beiden Universitäten. Damit wird das bisherige Fakultätsabkommen zwischen der Philosophischen Fakultät I der MLU und der Graduate School of Humanities and Social Sciences der  Universität Tsukuba auf alle universitären disziplinen ausgeweitet.

Neue Universitätspartnerschaft mit der Dokkyō Universität

Unterzeichnung des Abkommens

Unterzeichnung des Abkommens

Unterzeichnung des Abkommens

Am 29.06.2011 fand die feierliche Eröffnung Japan-Tage an der MLU statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen der MLU und der Dokkyō Universität unterzeichnet.

von links nach rechts:
Frau Prof. Dr. Ursula Hirschfeld (Seminar für Sprechwissenschaft und Phonetik)
Prof. Dr. Foljanty-Jost (Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs)
Prof. Dr. Udo Sträter (Rektor der MLU)
Prof. Dr. Yoshitaka Kakinuma (Dekan der Dokkyō Universität)
Cornelia Pieper (Staatsministerin, MdB)
Kenji Okada (Gesandter der Japanischen Botschaft)
Prof. Dr. Birgit Dräger (Prorektorin für Struktur und Finanzen)
Prof. Dr. Keiichi Kodaira (Direktor JSPS Bonn

130 Jahre Senshû Universität Tokyo – 13 Jahre Partner der MLU

Senshu Universität_130 Jahre Feier II

Senshu Universität_130 Jahre Feier II

Senshu Universität_130 Jahre Feier

Senshu Universität_130 Jahre Feier

„Creating a student-focussing university" - unter diesem Motto feierte in diesem Jahr die traditionsreiche Senshû-Universität in Tokyo     am 28. und 29.10.2009 in dem traditionellen Universitätsviertel von Tokyo, Kanda, ihr 130 jähriges Bestehen. Seit 13 Jahren ist sie der Martin-Luther-Universität als Partneruniversität eng verbunden. Zu diesem Anlass folgte Frau Prof. Dr. Foljanty-Jost in Vertretung des Rektors der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg, Professor Wulf Diepenbrock, als Festrednerin einer Einladung nach Tokyo.

Kurzbeschreibung ausgewählter Partneruniversitäten

Tōkyō Universität

Zu der Tōdai gehören zwei Campus: der Komaba- und der Hongo-Campus, auf denen der Japanischunterricht für ausländische Studierende stattfindet.

Am Hongo-Campus, welcher etwa eine Stunde vom Komaba-Campus entfernt ist, werden zwei verschiedene Kurse angeboten: Zum einen der Intensive Course, der fünfmal pro Woche à 180 Minuten stattfindet und eine gute Möglichkeit bietet sein Japanisch innerhalb eines Semesters zu verbessern, und zum anderen der General Course, der Lehreinheiten von jeweils 90 Minuten umfasst und dreimal pro Woche abgehalten wird (ab einem höheren Level nur noch zweimal wöchentlich). Da es für Letztgenannten keinen offiziellen Einstufungstest gibt, wird den Studierenden empfohlen einen solchen im Internet durchzuführen.

Die je nach Level variierenden Lehrbücher sind in dem auf dem Campus befindlichen Buchladen erwerbbar. Der Unterricht im General Course besteht aus der Arbeit mit dem Lehrbuch, Konversationsübungen und Aufgaben zum Schulen des Hörverständnisses. Da er sich hauptsächlich an Forschungsstudenten richtet, gibt es keine Hausaufgaben.

Zusätzlich zu diesen beiden Kursen ist die Wahl eines einmal pro Woche stattfindenden Kanji-Kurses möglich, um die eigenen Kanji-Kenntnisse aufzufrischen bzw. zu erweitern.

Der Unterricht am Komaba-Campus hingegen ist ausschließlich für ein höheres Japanischlevel gestaltet (Intermediate bis Advanced), fließendes Japanisch ist dementsprechend Voraussetzung für die Teilnahme. So ist zunächst eine Prüfung abzulegen, in der Grammatik- und Vokabelkenntnisse abgefragt werden, und ein Aufsatz über ein bestimmtes Thema zu schreiben ist. Je nach Ergebnis der Prüfung wird man unterschiedlichen Kursen zugeordnet; besteht man nicht, so ist man vom Japanischunterricht am Komaba-Campus ausgeschlossen. Es gibt vier verschiedene Kurse:

1.  Mittelstufe (Intermediate): Satzbau, Lesen und
Schreiben,

2.  Hören und Sprechen (Intermediate bis Advanced):
Diskussionen über im Kurs verwendete Lehrvideos,

3.  Schreiben für Fortgeschrittene (Advanced): Verfassen
japanischer Aufsätze,

4.  Lesen (Advanced): Erlernen einer Lesetechnik für
schnelles und effizientes Lesen

Es wird eine große Auswahl an inhaltlichen Kursen, die besucht werden können, angeboten. Diese Vorlesungen, die sich mit Themen wie japanischer Literatur, Geschichte oder Politik befassen, sind jedoch sehr arbeitsintensiv und werden zumeist auf Japanisch oder Englisch gehalten. Diese Kurse finden auf dem Komaba-Campus nahe Shibuya statt.

Wohnheim

Wohnheim

Wohnheim

Die Wohnheimplätze sind preiswert, jedoch können die Wohnheime weit von Hongo und Komaba entfernt liegen (zwischen 40 und 90 Minuten). Häufig hat jeder Bewohner ein eigenes kleines Zimmer mit Bad und Küche.

Sollte man keinen Wohnheimplatz bekommen (z.B. weil man bereits bei einem vergangenen Austausch einen solchen in Anspruch genommen hat), ist es auch möglich in einem Gasthaus zu wohnen, mit dem Vorteil, dass kein Bürge benötigt wird. Dort leben mehrere Personen wie in einer Wohngemeinschaft zusammen und teilen sich gemeinsam Küche, Wohn- und Badezimmer.

In der Mensa wird gutes und preiswertes
Essen angeboten.

Darüber hinaus ist der Alltag individuell gestaltbar: Von der Mitgliedschaft in einem Club oder Zirkel, über die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen des International Office, bis hin zum Recherchieren in der großen Bibliothek der Universität.

Tsukuba

Campus

Campus

Campus

Der zentrale Campus der Tsukuba-Universität, auf dem sich auch die meisten Unterrichtsgebäude befinden, ist innerhalb von 5 bis 15 Minuten zu Fuß zugänglich. Außerdem sind sämtliche Örtlichkeiten innerhalb Tsukubas mit dem Fahrrad erreichbar. Auch Busse verbinden die gesamte Stadt, das Jahresticket kostet für Studenten umgerechnet etwa 40 Euro. Tokyo erreicht man dem Zug innerhalb von 45 Minuten mit dem Rapid bzw. in 90 Minuten mit dem Local. Die Fahrt zum Narita-Flughafen hingegen dauert mit dem Bus etwas mehr als anderthalb Stunden.

Klassenzimmer

Klassenzimmer

Klassenzimmer

Das Japanischprogramm für Fortgeschrittene ist unterteilt in die Bereiche Grammatik, Lesen, Schreiben, Hörverständnis und Konversation mit jeweils einem 75-minütigen Seminar pro Woche. Für Anfänger hingegen gibt es keine festgelegte Unterteilung des Unterrichts; die Seminare haben ebenfalls eine Dauer von 75 Minuten und finden täglich statt.

Es existiert eine Fülle an inhaltlichen Kursen, aus denen beliebig viele ausgesucht und besucht werden können. Daneben werden auch Kurse in englischer Sprache angeboten, die sowohl von japanischen als auch von ausländischen Professoren geleitet werden, und die zweimal pro Woche à 75 Minuten stattfinden.

Die Zimmer einiger Wohnheime sind etwa 12 m² groß und haben einen Balkon sowie ein separates kleines Bad, welches mit einer Toilette, einem Waschbecken und einer Wanne mit Duschkopf ausgestattet ist. Andere Wohnheime wiederum haben Gemeinschaftstoiletten auf dem Hausflur und keinen Balkon. Die Möblierung setzt sich zusammen aus einem Bett, einem Schreibtisch mit Stuhl, einem Schrank sowie einem kleinen Schuhschrank. In der Küche, die für mehrere Personen Platz bietet, stehen einige Gasherde und Waschbecken zur Verfügung, während Waschmaschine und Trockner sich in der Waschküche befinden.

Selbstbedienungsbäckerei

Selbstbedienungsbäckerei

Auf dem zentralen Campus finden sich diverse Mensen, welche großräumig sind und Speisen zu angemessenen Preisen anbieten, sowie eine Selbstbedienungsbäckerei und einige Conbini.

Neben zahlreichen Studentenclubs, denen man beitreten kann, gibt es eine Art „Stammtisch“, zu dem sich einmal pro Woche Deutsche und deutschlernende Japaner abends in einem der Seminarräume treffen. Jede Woche wird von einem Deutschen und einem Japaner ein Vortrag zu einem beliebigen Thema in der zu erlernenden Sprache gehalten, denen im Anschluss eine kleine Gesprächsrunde folgt.

Senshū

Ikuta-Campus

Ikuta-Campus

Ikuta-Campus

Zu der Senshū-Universität gehören der Kanda-Campus im Zentrum Tōkyōs und der Ikuta-Campus, an dem auch das Sprachprogramm stattfindet und in dessen Nähe sich das Wohnheim für ausländische Studierende (kokusai kenshūkan) befindet.

Es gibt vier Japanischkurse, die gemeinsam mit den nur für diesen Zeitraum an dem Programm teilnehmenden Austauschstudenten besucht werden. Dazu zählen der 12 Wochen dauernde Herbstkurs, der 7-wöchige Winterkurs, sowie der Frühlings- und Sommerkurs, die sich jeweils über 4 bzw. 7 Wochen erstrecken.

Diese werden in fünf Sprachkurse unterteilt: 1. Anfänger, 2. fortgeschrittene Anfänger, 3. Mittelstufe, 4. fortgeschrittene Mittelstufe, 5. Fortgeschrittene.

Der Mittelstufenkurs ist in vier jeweils 50 Minuten dauernde Blöcke eingeteilt, mit 10-minütiger Pause zwischen jedem dieser Unterrichtseinheiten. Die Bereiche Kanji, Aussprache, Grammatik, Konversation, Lesen, Hörverständnis sowie das Verfassen von Aufsätzen zu Zeitungsartikeln oder Videos werden von verschiedenen Lehrern auf Japanisch unterrichtet. Die Benotung setzt sich aus den Ergebnissen der Kanji- und Vokabeltests, den zwei größeren Prüfungen, sowie kleinen Aufsätzen und Vorträgen zusammen. Zudem werden auch Ausflüge innerhalb des Japanischkurses oder innerhalb des „Japanese Language & Culture Program“ angeboten.

Die Kosten belaufen sich auf 17000 Yen pro Kurs, inklusive Lehrbücher, mit Ausnahme des Frühlingskurses, dessen Kosten 12000 Yen betragen.

Ikuta kenshūkan

Ikuta kenshūkan

Ikuta kenshūkan

Neben dem Sprachunterricht werden von den Austauschstudierenden, die ein gesamtes  Jahr an der Senshū-Universität verbringen und somit den Gasthörerstatus haben, zusätzlich Vorlesungen besucht. Als Richtlinie wird die Teilnahme an drei bis vier solcher inhaltlichen Kurse vorgeschlagen, es können jedoch beliebig viele besucht werden. Das Ablegen von Abschlussprüfungen ist nicht erforderlich, die aktive Teilnahme am Unterricht jedoch schon.

Austauschstudierende, die nur ein halbes oder ein Jahr an der Senshū-Universität verbringen, wohnen im Ikuta kenshūkan, welches zu Fuß etwa 20 bis 25 Minuten vom Ikuta-Campus entfernt ist. Die Zimmer sind für zwei Personen ausgelegt und bestehen aus einer Küche, einem Bad mit einer kleinen Badewanne und Duschkopf sowie einer Toilette. Daneben stehen ein Fernsehgerät, LAN-Kabel, eine Klimaanlage sowie ein Balkon ebenfalls zur Verfügung. Die Monatsmiete beträgt 36000 Yen.

"westliches" Gericht

"westliches" Gericht

Katsudon

Katsudon

Katsudon

Die Mensen bieten eine sehr gute, wechselnde Auswahl an japanischen und „westlichen“ Gerichten, von denen die meisten zwischen 300 und 400 Yen kosten. Außerdem gibt es einen Schnellimbiss auf derselben Etage sowie mehrere Conbinis auf dem Universitätsgelände und außerhalb.

Da es schwierig ist die Mitgliedschaft in einem Club zu erwerben, wird empfohlen stattdessen einem Zirkel beizutreten, sofern Interesse besteht. Darüber hinaus ist es möglich einen Fitnessgeräteraum für sportliche Aktivitäten zu nutzen.

Dokkyō

Dokkyō-Universität

Dokkyō-Universität

Dokkyō-Universität

Alle Austauschstudierenden der Dokkyō-Universität nehmen während der Orientierungswoche an einem Einstufungstest teil, der sie ihrem entsprechenden Sprachlevel zuordnet: Anfänger, Mittelstufe, fortgeschrittene Mittelstufe oder Fortgeschrittene. Die vorgenommene Einteilung ist jedoch nicht verbindlich, sondern es ist jedem Studierenden freigestellt, die verschiedenen Level eine Woche lang auszuprobieren und sich im Anschluss selbst für den nach eigener Ansicht angemessenen Kurs zu entscheiden.

Unterrichtszimmer Japanischkurs

Unterrichtszimmer Japanischkurs

Der Japanisch-Unterricht an der Dokkyō-Universität findet dreimal täglich statt und beinhaltet Lese-, Hörverständnis- und Schreibaufgaben, sowie Aufsätze und Präsentationen. Jede Woche wird ein Test geschrieben, der sich aus drei Teilen zusammensetzt: Kanji, Grammatik und einer mündlichen Prüfung. Die Kursgröße variiert zwischen fünf bis zehn Studierenden.

TeilnehmerInnen der fortgeschrittenen Mittelstufe sowie Fortgeschrittene können aus einem großen Angebot inhaltlicher Kurse, die auf Japanisch gegeben werden, wählen. Dahingegen können Anfänger und Studierende der Mittelstufe ausschließlich Seminare in englischer Sprache besuchen, deren Verfügbarkeit jedoch begrenzt ist.

Apartmenthaus

Apartmenthaus

Apartmenthaus

Für Austauschstudierende der Dokkyō-Universität besteht die Möglichkeit, in einem Zimmer eines Drei-Personen-Apartments unterzukommen. Die zwischen 6,5 m² und 9,7 m² großen Zimmer sind mit einem Bett, einem Kleiderschrank, einem Schreibtisch sowie einem Drehstuhl ausgestattet. In der Wohnung befinden sich neben einer Waschmaschine und einem Kühlschrank auch ein Herd und ein Backofen.  Ebenso stehen ein Fernseher, eine Mikrowelle, ein Toaster sowie ein Reiskocher zur Verfügung.

Die Miete beträgt je nach Zimmergröße zwischen 45000 und 50000 Yen pro Monat.

Die Wohnung ist etwa fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Von dort gelangt man innerhalb von fünf Minuten Fahrtzeit zur Universität. Viele Studierende nutzen auch die Möglichkeit mit dem eigenen Fahrrad bis zur Uni zu fahren.

Mensa

Mensa

Die Mensa bietet ungefähr zehn verschiedene Gerichte an, aus denen man wählen kann und zu denen unter anderem udon, soba und omuraisu gehören. Die Preise bewegen sich zwischen 250 und 500 Yen pro Mahlzeit. Daneben gibt es einen hauseigenen Conbini sowie zahlreiche Lebensmittelläden in der näheren Umgebung.

An der Dokkyō-Universität gibt es eine Vielzahl an Clubs, denen man beitreten kann. So ist beispielsweise die Mitgliedschaft in einem Sport- oder Musikclub bzw. einem Kalligraphie- oder Fotographieclub möglich.

Waseda

Die Campus der Waseda-Universität befinden sich inmitten der lebhaften Innenstadt Tōkyōs in Shinjuku. Der Waseda-Campus bildet dabei den zentralen Campus für die Austauschstudierenden. Auf dem Toyama-Campus, der nur 10 Minuten Fußweg vom Hauptcampus entfernt ist, sind die zentralen Sporteinrichtungen angesiedelt.

Zu Beginn werden sämtliche Studierende, die an einem intensiven Japanisch-Programm teilnehmen, in zahlreichen Orientierungsveranstaltungen auf den Alltag in Japan vorbereitet. Darin werden Hilfestellungen für die verschiedensten Belange, wie beispielsweise das Abschließen eines Handy-Vertrages oder das Eröffnen eines japanischen Bankkontos, gegeben.

In dieser Zeit wird außerdem online ein Einstufungstest durchgeführt. Es gibt dann zahlreiche Orientierungsveranstaltungen zur Kurseintragung, die viel Zeit erfordert, da das Kursangebot an der Waseda-Universität sehr groß ist. Je nach Ergebnis des Einstufungstestes wird entsprechend einer der acht möglichen Intensiv-Kurse gewählt, die nach Levels unterteilt sind. Um die geforderte Anzahl Leistungspunkte zu erreichen, werden zusätzlich zum Intensiv-Kurs noch andere Lehrveranstaltungen besucht, deren gesamtes Angebot einem umfangreichen Kursbuch zu entnehmen ist.

Neben freien Kursen, die von Studierenden aller Level belegt werden können, gibt es zugangsbeschränkte Lehrangebote, die ein bestimmtes Level voraussetzen. Alle diese Kurse sind in verschiedene Kategorien unterteilt. Es gibt beispielsweise inhaltliche Vorlesungen zu Themen wie Literatur, Wissenschaft/Technologie oder Film/Drama/Unterhaltung, aber auch Kurse, die Übungen zum Hörverstehen, Sprechen, Schreiben und Lesen umfassen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Kurse einmalig zu wechseln oder an sämtlichen Fakultäten an offenen Kursen teilzunehmen und so Leistungspunkte zu erzielen.

Der Stundenplan ist eigenständig so zusammenzustellen, sodass keine zeitlichen Überschneidungen entstehen. Insgesamt werden pro Woche neun bis 13 verschiedene Kurse belegt, die von Montag bis Samstag stattfinden. In Abhängigkeit von den individuell gewählten Kursen kann es notwendig sein, Lehrbücher oder andere Unterrichtsmaterialien zu kaufen.

Sollte man sich für die Unterbringung in einem Wohnheim entschieden haben, wird man am ersten Tag vom Flughafen abgeholt und zum entsprechenden Wohnheim gefahren. Austauschstudierende aus Deutschland werden zumeist dem Sōudai-, Hōshien- oder Nishiwaseda-Wohnheim zugewiesen, die nur wenige Minuten zu Fuß vom Campus entfernt liegen. Die Miete beträgt je nach Zimmergröße und -ausstattung zwischen 44‘000 und 99‘000 Yen.

Die Waseda-Universität verfügt über zwei große Haupt-Mensen sowie mehrere kleine Mensen und Cafés. Während fertig zusammengestellte Gerichte, wie beispielsweise Ramen, Curry und Yakiniku ab 330 Yen angeboten werden, kann ein eigens zusammengestelltes Menü bereits für 200 Yen erworben werden. Das Angebot ist sehr groß und die meisten Gerichte ändern sich täglich. Es gibt auch saisonale Speisen und Sonderangebote.

Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an Clubs und Zirkeln, die von ausländischen Studierenden besucht werden können, und deren Angebot jedes Semester einem großen Buch zu entnehmen ist. Die japanischen Studierenden, die Mitglieder der internationalen Clubs Niji-no-kai und WIC sind, und in denen viele Japaner auch Englisch sprechen können, spielen im Alltag der Austauschstudierenden eine besondere Rolle, da sie sowohl Organisator vielzähliger Veranstaltungen und Treffen als auch Ansprechpartner für Austauschstudierende sind, wenn Probleme auftreten.

Außerdem werden zahlreiche Festivitäten und Veranstaltungen durchgeführt, zu denen unter anderem das große Universitätsfest Wasedasai und das Baseballmatch, bei dem die Mannschaft der Waseda-Universität gegen die der Keiō-Universität antritt, zählen.

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