Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Institut für Politikwissenschaft und Japanologie

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Philosophische Fakultät I:
Sozialwissenschaften und historische Kulturwissenschaften
Institut für Politikwissenschaft und Japanologie
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Aktuelles

Stellenausschreibung

Wir möchten die Studierenden der Japanologie auf folgende Stellenausschreibung der ULB aufmerksam machen:

Gesucht wird zum 01.10.2017 eine studentische Aushilfskraft mit Japanisch-Kenntnissen (30h/Monat) für den Einsatz in der Zweigbibliothek Steintor-Campus (Ha 18). Genannte Voraussetzungen für die Tätigkeit sind u.a. ein sicherer Umgang mit der Hepburn-Umschrift, gute Japanisch-Kenntnisse und japanologische Grundkenntnisse. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung.

Tutoren für japanische Deutschlernende gesucht

Das Institut für deutsche Sprache und Kultur e.V. an der MLU sucht Tutoren für japanische und internationale Kursteilnehmende im Zeitraum vom 06. bis 30. August. Die Aufgaben umfassen vor allem die Begleitung in den ersten Tagen der Orientierungsphase, die Durchführung gemeinsamer Freizeitaktivitäten und Exkursionen, sowie die Planung einer Abschiedsfeier.

Die Tätigkeit wird honoriert. Gute Japanischkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung, da die Kursteilnehmenden Deutsch lernen.

Bei Fragen können Sie sich gerne an Frau Anja Sips (GSZ | R 2.41) wenden. Oder Sie wenden sich direkt an die Leiterin des Instituts Frau Stefanie Rieger:

Ringvorlesung an der Universität Hamburg

Am Montag, dem 26. Juni 2017 hält Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost im Rahmen der Vortragsreihe "Politischer Protest und gesellschaftliches Engagement in Japan" der Universität Hamburg einen Vortrag mit dem Titel: "Zivilgesellschaft in Japan: Aufstieg, Niedergang und Konsolidierung."

Das komplette Programm der Vortragsreihe finden Sie hier   .

Jubiläums-Festakt mit japanischen Gästen

Vom 19. bis 22. Juni sind die Universitätsleitungen unserer Partneruniversitäten Tsukuba und Senshu auf Einladung des Rektorats zu Besuch an der MLU. Anlass ist die Festwoche zum 200-jährigen Jubiläum der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg.

Wir freuen uns darauf, dieses besondere Ereignis gemeinsam mit unseren japanischen Freunden und Kollegen feiern zu können.

Podiumsdiskussion
"Kriegsstädte zwischen Aufbruch und Trauma"

Am Samstag den 27.05.2017 wird Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost auf dem evangelischen Kirchentag in Magdeburg von 14:30-16:30 Uhr an der Podiumsdiskussion "Magdeburg, Nagasaki, Sarajevo - Kriegsstädte zwischen Aufbruch und Trauma" im Magdeburger Dom (Domremter) teilnehmen und am Beispiel des Atombombenabwurfs auf Nagasaki 1945 über Erinnerungskultur in Japan sprechen. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Das komplette Programm des Kirchentages finden Sie hier   .

Filmregisseurin Hisako Matsui an der MLU

Die Regisserin von "The Choice is Ours" Hisako Matsui    bereichert das Seminarangebot der Japanologie am Lehrstuhl von Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost mit einem Vortrag und anschließender offener Diskussionsrunde.

Wann: 22. Mai 2017, 10-12 Uhr
Wo: Besprechungszimmer der Japanologie (R. 2.44) [GSZ | EA 26-27]

Diese Veranstaltung ist offen für alle Interessierten der Japanologie.

Japanischer Film im Puschkino: "The Choice is Ours"

Filmposter The Choice is Ours

Filmposter The Choice is Ours

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Halle (DJG Halle/Saalekreis) organisiert nicht nur das Japanfest in der Moritzburg, sondern bringt gemeinsam mit dem Studenten Kozo Nozoe (Erziehungswissenschaft | MLU) und dem Studierendenrat der Martin-Luther-Universität auch japanisches Kino nach Halle.

Am 21. Mai 18:30 Uhr läuft der Film "The Choice is Ours: What Is The Future Of Japanese Constitution?" (Originaltitel: 不思議なクニの憲法) im Puschkino. Er widmet sich dem Problem des politischen Desinteresses in Japan und beleuchtet zu brisanten Themen die Meinung von Gesellschaftsgruppen, die in der öffentlichen Diskussion kaum zu hören sind: Studierende, Hausfrauen, Freelancer und diverse Intellektuelle. Insbesondere die aktuelle Debatte über die Zukunft der japanischen "Friedensverfassung" soll dabei thematisiert werden. Dieser politische Film erschien im Mai 2016 und wurde bis Ende des selben Jahres dank bürgerlichen Engagements an über 700 Orten in Japan gezeigt. Seine Verbreitung symbolisiert eine neue Form des Widerstandes, der von einer stillen Mehrheit getragen wird.

Der Abend bietet einen weiteren Höhepunkt: Die Regisseurin Hisako Matsui    kommt nach Halle und steht im Anschluss an den Film für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Kommen Sie zahlreich und diskutieren Sie mit! info-link    zu 不思議なクニの憲法 in Halle.

Japanfest in der Moritzburg

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Halle (DJG Halle/Saalekreis) lädt am Sonntag, den 21. Mai zum Japanfest in die Moritzburg ein. Das bunte Programm bietet Gelegenheiten, japanische Kultur, kulinarische Spezialitäten und die japanische Schrift besser kennen zu lernen. Das Programm ist hier    einsehbar.

Konferenz junger politischer Frauen in Halle

Am Samstag den 06.05.2017 nimmt Frau Professor Dr. Gesine Foljanty-Jost an der Podiumsdiskussion „Frauen in der Wissenschaft“ im Rahmen der Konferenz junger politischer Frauen teil, die vom 5.-7. Mai 2017 in Halle (Saale) im Welcome Treff Halle am Waisenhausring 2 stattfindet.

Alle Geschlechter sind willkommen, an der Konferenz teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das komplette Programm ist hier    einsehbar.

Vortrag von Prof. Shinji Kajitani, Universität Tokyo

Am 02.05.2017 hält Herr Professor Kajitani einen Vortrag in deutscher Sprache mit dem Titel „Lokale Gemeinschaftsbildung am Beispiel der Ästhetisierung von Umweltproblemen“. Der Vortrag ist institutsöffentlich und findet im Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27] statt. Beginn ist 10 Uhr.

Professor Kajitani ist Professor für praktische Philosophie an der Staatlichen Universität Tokyo und unterstützt seit Jahren im Großraum Tokyo Bürgerinitiativen im Bereich Umweltschutz. Er ist seit 2007 Mitglied des Internationalen Graduiertenkollegs „Formenwandel der Bürgergesellschaft - Japan und Deutschland im Vergleich“ unserer beiden Universitäten gewesen und war bis 2017 Sprecher des Doktorandenkollegs auf Seiten der Universität Tokyo.

Infoveranstaltung "The Little World"-Praktikum in Inuyama

Für das untenstehende Arbeitsplatzangebot in Inuyama möchten wir gemeinsam mit der Japanologie-Studentin Wiebke Scherf eine Informationsveranstaltung anbieten. Sie arbeitete bereits ein Jahr lang in "The Little World" und kann Ihnen somit hilfreiche Einblicke in das Leben und Arbeiten in Inuyama geben und Ihre Fragen beantworten.

Die Informationsveranstaltung findet statt:

am 10. Mai 2017 (Mi.) um 15.00 Uhr im Büro von Frau Sips (Raum 2.41.0 | GSZ | Emil-Abderhalden-Str. 26/27)

Kommen Sie zahlreich und nutzen Sie die einmalige Chance!

Ausschreibung eines Arbeitsplatzes im
Vergnügungs- & Museumspark
„The Little World – Museum of Man“
in der Stadt Inuyama
für den Zeitraum vom 01.09.2017 bis 31.08.2018

Die Japanologie vermittelt einen Arbeitsplatz in der Stadt Inuyama für den Zeitraum vom 1. September 2017 bis zum 31. August 2018.

Für die interne Auswahl können Sie sich bei der Japanologie, Lehrstuhl Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost, bewerben.

Bewerbungsfrist für die interne Auswahl: 29. Mai 2017 (Mo.)

Einzureichende Unterlagen (bitte alles auf Englisch):

  • Deckblatt (mit allen relevanten Daten: Name, Anschrift, Telefon, E-Mail, Studiengang, Fachsemester, Auflistung der beigefügten Unterlagen, Foto)
  • Anschreiben
  • Lebenslauf (tabellarisch, 1 Seite)
  • Aufstellung aller bisher erworbenen Scheine (alle Fächer; Teilnahme- und Leistungsscheine mit Noten)

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung in elektronischer Form an die Adresse:

Genauere Information über die Anforderungen und Arbeitsbedingungen entnehmen Sie bitte dem Schreiben des Vergnügungs- & Museumsparks auf dem schwarzem Brett im Institut.

Wir begrüßen Akimoto-sensei

Seit dem Sommersemester 2017 ist das Team der Japanologie durch Dr. Yasutaka Akimoto erweitert worden, der als Lehrkraft für besondere  Aufgaben ab sofort Japanisch im BA- Studienprogramm unterrichtet. Herr  Dr. Akimoto ist in seinem Arbeitszimmer 2.41.0 [EA 26-27] zu den vereinbarten  Sprechzeiten zu erreichen.

Wahl der Institutsleitung

Zum 1. April 2017 ist Frau Prof. Dr. Petra Dobner zur geschäftsführenden Direktorin am Institut für Politikwissenschaft und Japanologie gewählt worden. Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost wurde zur stellvertretenden geschäftsführenden Direktorin ernannt und ist insbesondere zuständig für den Bereich Japanologie.

Mirai 2016 - Japan kennenlernen innerhalb einer Woche

Im Dezember 2016 konnte Johannes Gallon zum ersten Mal für eine Woche Japan besuchen. Er reiste als Teilnehmer des MIRAI-Programms 2016 der japanischen Regierung, die damit jungen hoch qualifizierten Studierenden aus aller Welt Wissen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des heutigen Japans vermitteln und Eindrücke von der Kultur, Geschichte und  dem Alltagsleben des Landes ermöglichen will. Auf Empfehlung von Frau Prof. Foljanty-Jost wurde mit Gallon ein Teilnehmer von unserer Universität ausgewählt, der an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nicht nur hervorragende Leistungen in seinem Jura-Studium vorzuweisen hat, sondern sich auch auf vielfältige Weise für unsere Universität engagiert. Sein Bericht kann hier nachgelesen werden.

Wir verabschieden Frau Terne

Mit Bedauern teilen wir mit, dass die Tätigkeit von Nicole Terne, M.A. als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost zum 01.01.2017 endet. Sie wird fortan beim International Office der Hochschule Anhalt beschäftigt sein, wo sie u.a. als Ansprechpartnerin für internationale Studierende dient.

Wir verabschieden sie herzlich im Namen des Institus, wünschen ihr maximale Erfolge für ihre zukünftigen Projekte und hoffen, dass sie ihre Zeit an der Martin-Luther-Universität in guter Erinnerung behält.

Ihre neuen Kontaktdaten lauten:
Telefon: +49 3496 67 5113
Email:

Erlebnisreiche Tage mit den Studierenden aus Fukushima

10.11.2016: Die studentische Reisegruppe von der Universität in Fukushima präsentierte gemeinsam mit ihrem Professor Taro Daikoku Vorträge, in denen sowohl persönliche und bildreiche Einblicke in die betroffenen Gebiete gewährt, als auch Erklärungsversuche für eine bisher fehlende Wende der Kernenergiepolitik in Japan gegeben wurden. Das Interesse der MLU-Studierenden war groß, der Hörsaal war bis zum letzten Sitz- und Stehplatz gefüllt.

Anschließend fand beim Hip-Hop-Kurs des Unisports auch auf sportlicher Ebene ein interkultureller Austausch statt.

Freizeitgestaltung: Eine kleine Gruppe wagt sich auf die Hausmannstürme.

Freizeitgestaltung: Eine kleine Gruppe wagt sich auf die Hausmannstürme.

Die Vortragsveranstaltung ist gut besucht.

Die Vortragsveranstaltung ist gut besucht.

Professor Daikoku (Mitte) und zwei Studierende der Fukushima-Universität

Professor Daikoku (Mitte) und zwei Studierende der Fukushima-Universität

Die Übersetzerin Hidaka-Kretzschmar (links) übersetzt Fragen aus dem Publikum.

Die Übersetzerin Hidaka-Kretzschmar (links) übersetzt Fragen aus dem Publikum.

Die japanischen Gäste gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen 
der Japanologie der Uni Halle (Frau Terne, Frau Prof. 
Foljanty-Jost, Frau Sips) und Lasse Joost von der Grünen 
Hochschulgruppe (hinten Mitte)

Die japanischen Gäste gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Japanologie der Uni Halle (Frau Terne, Frau Prof. Foljanty-Jost, Frau Sips) und Lasse Joost von der Grünen Hochschulgruppe (hinten Mitte)

Vor der Turnhalle: Die ordentlich aufgereihten Schuhe verraten, dass japanischer Besuch da ist.

Vor der Turnhalle: Die ordentlich aufgereihten Schuhe verraten, dass japanischer Besuch da ist.

Hip-Hop-Trainer Thomas Hökelmann (links) tanzt vor.

Hip-Hop-Trainer Thomas Hökelmann (links) tanzt vor.

Drei der Japaner zeigen, wie sie Hip-Hop an ihrer Universität in Fukushima interpretieren.

Drei der Japaner zeigen, wie sie Hip-Hop an ihrer Universität in Fukushima interpretieren.

Der feste Kern: Hip-Hop-Begeisterte aus Halle und Fukushima.

Der feste Kern: Hip-Hop-Begeisterte aus Halle und Fukushima.

11.11.2016: In der "Stadt der erneuerbaren Energie" Dardesheim (Sachsen-Anhalt) empfing Bürgermeister Ralf Voigt die deutsch-japanische Reisegruppe herzlich und informierte allumfassend über die Probleme und Möglichkeiten bei der Umsetzung einer Energiewende in Deutschland. Der 2015 ausgezeichneten "Energie-Kommune" gelang es über die letzten 20 Jahre hinweg, unter basisdemokratischer Beteiligung aller Bürger komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen. Und sowohl die japanischen als auch die deutschen BesucherInnen wurden inspiriert vom Engagement und der Ideenvielfalt der Dardesheimer. Dardesheim bot uns allen eine kleine Erfolgsgeschichte - eine Energiewende im Kleinen...

Herzlicher Empfang im Dardesheimer Rathaus

Herzlicher Empfang im Dardesheimer Rathaus

Bürgermeister Ralf Voigt (Mitte) erklärt den Windpark, der 40-Mal mehr Strom produziert, als Dardesheim verbraucht.

Bürgermeister Ralf Voigt (Mitte) erklärt den Windpark, der 40-Mal mehr Strom produziert, als Dardesheim verbraucht.

Im Inneren eines Windrads ist es leiser als erwartet.

Im Inneren eines Windrads ist es leiser als erwartet.

Der Dipl. Ing. Ulrich Narup (Mitte) erklärt die Funktionsweise eines Windrads.

Der Dipl. Ing. Ulrich Narup (Mitte) erklärt die Funktionsweise eines Windrads.

Zwei der japanischen Studierenden halten ihre Eindrücke im Interview fest.

Zwei der japanischen Studierenden halten ihre Eindrücke im Interview fest.

Japanische Tradition: Visitenkarten austauschen.

Japanische Tradition: Visitenkarten austauschen.

Es wurden neue Freundschaften geschlossen - auf ein Wiedersehen!

Es wurden neue Freundschaften geschlossen - auf ein Wiedersehen!

Resonanz der Presse:

Besuch aus Fukushima

5 Jahre nach der verheerenden Dreifachkatastrophe von Fukushima besuchen 23 Studierende von der dortigen Universität die Japanologie an der MLU. Das Team um Frau Prof. Foljanty-Jost hat für die Zeit vom 10.-12.11.2016 ein Programm zusammengestellt, das spannende deutsch-japanische Begegnungsmöglichkeiten im Rahmen von Exkursion, Diskussionsveranstaltung und Hip-Hop bietet.

Am 10.11.2016 findet eine öffentliche Vortragsveranstaltung zum Thema "Fukushima – 5 Jahre danach. Studierende aus Fukushima berichten…" statt, in der Informationen der japanischen StudentInnen zur aktuellen Situation in Fukushima, aber auch Berichte über den Wandel dieser Region nach der Nuklearkatastrophe im März 2011 im Mittelpunkt stehen. In einem Beitrag der Grünen Hochschulgruppe Halle soll außerdem in den Blick genommen werden, welche Auswirkungen von Fukushima sich in Deutschland aufzeigen lassen und welche zukünftigen Möglichkeiten und Aufgaben sich uns stellen werden.

"Fukushima – 5 Jahre danach. Studierende aus Fukushima  berichten…"

  • Donnerstag, 10. November 2016 | 16-18 Uhr
  • Universitätsplatz | Melanchthonianum HS B

Details zum Programm der Vortragsveranstaltung finden Sie hier:

Programm zur Vortragsveranstaltung "Fukushima - 5 Jahre danach"
Programm_Fukushima_5 Jahre danach_A4.pdf (94,8 KB)  vom 06.11.2016

Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an Frau Anja Sips:

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Japan-Jahrbuch 2016 erschienen

Die 39ste Ausgabe des japanbezogenen Jahrbuchs, herausgegeben von der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. (VSJF), ist erschienen. Unter den mitwirkenden AutorInnen befindet sich auch Prof. Foljanty-Jost mit einem Beitrag zur Widerstandsbewegung gegen den Bau des Flughafens Narita.

Weitere Informationen über das Werk finden Sie auf der Internetseite des iudicium-Verlags   .

Chiavacci, David / Wieczorek, Iris (Hrsg.)
Japan 2016 - Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
(2016 · ISBN 978-3-86205-487-9 · 310 S., kt. · EUR 30,—)

Herzlich Willkommen Frau Prof. Kurata

Seit Anfang Oktober arbeitet Frau Prof. Kayo Kurata von der Universität Kumamoto als Gastprofessorin in der Hallenser Japanologie. Frau Kurata ist Juristin mit Schwerpunkt auf Recht der Sozialen Sicherheit in Deutschland und Japan. Sie forscht in Kooperation mit Frau Prof. Gesine Foljanty-Jost über aktuelle soziale Problemlagen in beiden Ländern, deren Geschlechtsspezifik sowie staatlichen und gesellschaftliche Lösungskonzepte.

Auszeichnung: Japanologin Gesine Foljanty-Jost erhält Bundesverdienstkreuz

Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost erhält mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland eine Auszeichnung für ihr großes Engagement um die Internationalisierung und wird für ihren Einsatz für den Hochschulstandort Sachsen-Anhalt gewürdigt.

Die MitarbeiterInnen der Japanologie gratulieren Ihr auf das Herzlichste.

Die Preisverleihung fand am 09. August 2016 in Magdeburg statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der Universität Halle sowie einem Artikel der Mitteldeutschen Zeitung   .

Prof. Foljanty-Jost und Ministerpräsident Haseloff beim Festakt

Prof. Foljanty-Jost und Ministerpräsident Haseloff beim Festakt

Prof. Foljanty-Jost und Ministerpräsident Haseloff beim Festakt

Prof. Foljanty-Jost über Obama in Hiroshima

Prof. Foljanty-Jost im Gepräch mit dem Deutschlandradio Kultur:

"Eine ganz bedeutsame Symbolik"

Als erster amtierender US-Präsident hat Barack Obama heute die japanische Stadt Hiroshima besucht. 71 Jahre nach dem Abwurf der Atombombe durch die Amerikaner ehrte er die Opfer. Das sei bemerkenswert, meint die Japanologin Gesine Foljanty-Jost (Beitrag vom 27.05.2016).

Zum Interview    (zum anhören und lesen)

MDR FIGARO trifft ... Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost

Prof. Dr. Foljanty-Jost sprach mit MDR Figaro über die Zivilgesellschaft im deutsch-japanischen Vergleich, Umweltpolitik und über das Leben in der Fremde. (vom 14.11.2015)

Konferenz: Vielfalt und akademische Exzellenz: Chancen für Wissenschaftlerinnen und junge Forscher

Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost hat am 4.9.2015 zusammen Prof. Dr. Mari Ozawa von der University of Tokyo mit Förderung der Japan Foundation und des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin in Tokyo das Deutsch-Japanische Symposium „Diversity for Academic Excellence: Creating opportunities for female and young scholars” durchgeführt. Ein ausführlicher Bericht zum Thema des Symposiums und seinen Ergebnissen ist nachzulesen unter folgendem Link:

[ mehr ... ]   

Auszeichnung
Eugen und Ilse Seibold-Preis für Frau Prof. Dr. Foljanty-Jost

Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost erhält mit dem Eugen und Ilse Seibold-Preis eine Auszeichnung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Mit diesem Preis wird Frau Prof. Foljanty-Jost für ihren jahrzehntelangen Einsatz im Austausch und der Kooperation zwischen Deutschland und Japan geehrt, welcher die bilateralen Beziehungen und den Wissenschaftsaustausch dieser zwei Länder wesentlich bereichert hat.

Die MitarbeiterInnen der Japanologie gratulieren Ihr auf das Herzlichste.

Die Preisverleihung findet am 07. Oktober 2015 in Bonn statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der Universität Halle sowie der Pressemitteilung der DFG   .

Gastprofessur

Im Sommersemester 2015 war Herr Prof. Dr. Shunsuke Murakami von unserer Partneruniversität Senshū (Kawasaki, Japan) als Gastsprofessor an unserem Lehrstuhl tätig. Seine Forschungsgebiete sind die ‚Geschichte der Europäischen Sozialphilosophie', sowie ‚Japanische Theorien der Zivilgesellschaft'.

Er beteiligte sich am Lehrangebot für die Masterstudenten und führte seine langjährige Forschungskooperation mit Frau Prof. Dr. Foljanty-Jost fort (Forschungsschwerpunkt: Zivilgesellschaft).

Orden der aufgehenden Sonne am Halsband, goldene Strahlen für Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost

Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost

Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost

Am Tag der Kultur, dem 3.11.2013, hat die japanische Regierung Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost den Orden der aufgehenden Sonne am Halsband, goldene Strahlen    für ihre Verdienste zur Förderung der deutsch-japanischen Beziehungen zugesprochen und würdigt damit ihr mehr als 30-jähriges Engagement insbesondere für die wissenschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Prof. Dr. Foljanty-Jost hat Japanologie, Soziologie und Politische Wissenschaft an den Universitäten Bonn, Tokyo und Berlin (FU) studiert und sich mit dieser Fächerkombination in Forschung und Lehre auf Fragen der gegenwärtigen japanischen Politik und Gesellschaft spezialisiert. Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich „Zivilgesellschaft und Formen politischer Beteiligung in Japan“. Zu ihren wichtigsten Publikationen gehören u.a. „Kommunale Umweltpolitik in Japan“ (1977), „Ökonomie und Ökologie in Japan“ (1995), „Kontrollieren, korrigieren, kommunizieren – Gewaltprävention an japanischen Mittelschulen“ (2003 mit Manuel Metzler, Anne Metzler und Annette Erbe) und jüngst „Der Bürger als Partner – Kooperative Demokratie in japanischen Kommunen“ (2013 mit Karoline Haufe und Mai Aoki).

Seit dem Jahr 1992 ist sie Professorin für Japanologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und hat dort erstmals an einer Universität in den neuen Bundesländern nach 1989 das Fach Japanologie neu gegründet.

Auf regionaler Ebene hat Professor Foljanty-Jost die Gründung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Halle-Saalkreis mitgetragen und war als Mitglied des Vorstands an deren Aufbau beteiligt. Die Gesellschaft ehrte sie daher 2010 mit der Ernennung zur Ehrenpräsidentin.

Im Rahmen des Aufbaus der Lehre und Forschung im Bereich der Japanologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat Prof. Foljanty-Jost Universitätspartnerschaften mit fünf japanischen Universitäten initiiert, der Tōkyō University, der Waseda Universität, der Tsukuba Universität, der Senshū Universität sowie der Sophia Universität.

Für die Studierenden hat sie diese Partnerschaften mit Unterstützung des DAAD und des japanischen Bildungsministeriums durch die Organisation eines regelmäßigen Studierendenaustausches nutzbar gemacht, durch reguläre deutsch-japanische Sommerschulen und Nachwuchstagungen aber auch Studierende und NachwuchswissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen an gemeinsame Themen herangeführt. So organisierte sie mit Unterstützung der DFG und des DAAD 2005 den Auftaktkongress für NachwuchswissenschaftlerInnen aus den Natur- und Sozialwissenschaften zum Thema „Ökologie und Nachhaltige Entwicklung“. Mehrere Sommerschulen zum Thema „Erinnerungspolitik in Deutschland und Japan“ mit Historikern der Universitäten Halle und der Tōkyō Universiät (Tōdai) mündeten 2007 in der Einrichtung des ersten deutsch-japanischen Graduiertenkollegs in den Geisteswissenschaften, welches von der JSPS und der DFG bis 2016 gefördert wird und unter dem Rahmenthema „Formwandel der Bürgergesellschaft –Japan und Deutschland im Vergleich“ und Doktorandinnen an beiden Universitäten qualifiziert.

Im Bereich der Forschung hat die Zusammenarbeit mit Gastprofessuren der Partneruniversitäten zu langjährigen Forschungskooperationen geführt, so zum Beispiel mit Prof. Shunsuke Murakami von der Senshū Universität mit dem Thema „Sozialkapital in Ostasien“; mit Prof. Yukata Tsujinaka von der Tsukuba Universität mit dem Thema „Civil Society, the State and Culture in Comparative Perspective“und mit Prof. Minoru Tsubogo von der Waseda Universität und dem Thema „lokale Zivilgesellschaft“.

Wissenschaftspolitisch bzw. wissenschaftsorganisatorisch hat sich Professor Foljanty-Jost seit mehr als 30 Jahren für die deutsche Japan-Forschung und die Vernetzung japanischer und deutscher WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen eingesetzt.

1988 gehörte Prof. Foljanty-Jost zu der Gruppe von Hochschullehrern, die die Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) gründeten, welche als interdisziplinäres Forum bis heute SozialwissenschaftlerInnen und JapanwissenschaftlerInnen zusammenführt. Auf europäischer Ebene war sie 1996 nicht nur an der Gründung der Japan European Experts Association beteiligt, sondern war in beiden Organisationen über weite Jahre hin als Vorstandsmitglied bzw. Vorstandsvorsitzende tätig. Dem Vorstand der deutschen Gesellschaft für Asienkunde e.V. gehörte sie ebenso wie dem Vorstand der Gesellschaft für Japan-Forschung an. Im Jahr 2009 richtete sie den Japanologentag in Halle aus, der bedeutendsten Fachkonferenz der Japanforschung im deutschsprachigen Raum und feierte damit zugleich 150 Jahre deutsch-japanische Freundschaft.

Prof. Foljanty-Jost ist seit 2008 Mitglied des Stiftungsrats des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin und des Deutsch-Japanischen Forums. Sie wurde ebenfalls 2008 zum Mitglied bzw. 2012 zur Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Instituts für Japanstudien (Tōkyō) der Max-Weber-Stiftung gewählt.

Seit 2010 ist sie Prorektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationales an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, nimmt sich trotz der Vielzahl ihrer Aufgaben jedoch auch noch Zeit für ihre Lehre und den Kontakt mit den Halleschen Studenten.

(日本語での略歴はこちらからどうぞ)
Lebenslauf auf Japanisch 2013.pdf (216,6 KB)  vom 07.08.2014

Neuerscheinung

Gerade ist das Buch Bürger als Partner – Kooperative Demokratie in japanischen Kommunen von Gesine Foljanty-Jost, Karoline Haufe und Mai Aoki beim VS-Verlag in der Reihe Ostasien im 21. Jahrhundert: Politik – Gesellschaft – Sicherheit – Regionale Integration erschienen.

Gesine Foljanty-Jost, Karoline Haufe und Mai Aoki (2013), Bürger als Partner – Kooperative Demokratie in japanischen Kommunen, Wiesbaden: Springer VS.

Bekanntgabe

Prof. Dr. Foljanty-Jost hat vor kurzem gemeinsam mit Momoyo Hüstebeck folgenden Sammelband herausgegeben:

Foljanty-Jost, Gesine/ Hüstebeck, Momoyo (2013). Bürger und Staat in Japan.

Erschienen ist dieser in: Schriften des Zentrums für Interdisziplinäre Regionalstudien, Band 3, Universitätsverlag Halle-Wittenberg   .

Bekanntgabe

Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost ist in den Wissenschaftlichen Beirat des Direktoriums des Interdisziplinären Zentrums für Ostasienstudien der Goethe-Universität Frankfurt am Main berufen worden. Ihre Amtszeit beginnt am 1.10.2011.

Bekanntgabe

Der Vorstand des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes ( DAAD) hat für den Zeitraum von 2010 bis 2013 Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost zum Mitglied der Kommission „Partnerschaften mit Japan und Korea“ berufen.

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